Newsbeitrag

Neun FLOOR FIGHTERS unterliegen dem TV Lilienthal

Das Bundesligateam der FLOOR FIGHTERS Chemnitz reiste am vergangenen Samstag stark dezimiert zum Tabellennachbarn nach Lilienthal. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Magnus-Ernst Scholz und Lukas Günther fehlten krankheitsbedingt Kapitän Hannes Langenstraß, Vincent und Gabriel Bonifacio, Marvin Rosenthal und Jannis Michaelis. Nach der zuletzt starken Form des Teams standen nun acht Feldspieler und ein Torhüter gleich 19 Lilienthalern gegenüber.

Wie erwartet dominierten die Gastgeber das Spiel und konnten frühzeitig in Führung gehen. Den Chemnitzern gelang es nicht, sich mit schnellen Kontern vom Druck zu befreien und kamen daher nur sehr selten vor das gegnerische Tor. Der TV Lilienthal spielte die zahlenmäßige Überlegenheit clever aus und führte zum ersten Pausenpfiff mit 6:0.

Im zweiten Drittel gelang den Gastgebern zunächst ein weiterer Treffer, doch die FLOOR FIGHTERS waren nun besser in der Partie. Sie ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und kreierten einige gute Chancen. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Tim Sigmund nach einer Vorlage von Maximilian Schröder zum zwischenzeitlichen 7:1.

Im Schlussdrittel schwanden spürbar die Kräfte der Chemnitzer. Der TV Lilienthal wusste dies zu nutzen und erhöhte auf den Endstand von 12:1.
Dem Team darf man nach dieser Niederlage keinen Vorwurf machen. Die FLOOR FIGHTERS spielten ein Drittel sehr gut mit und für die jungen Spieler Marten Sigmund, Felix Kinder und Camill Wagner war es eine gute Möglichkeit, Spielerfahrung zu sammeln.

Jetzt gilt es, die Daumen zu drücken, dass alle Spieler möglichst schnell wieder fit werden. Am kommenden Wochenende werden die Chemnitzer vom Deutschen Meister aus Weißenfels empfangen, wo die dritte Runde des Floorball Deutschland Pokalwettbewerbes ausgespielt wird. Das nächste Bundesligaspiel findet am 17.11.2018 in der Schlossteichhalle statt. Die FLOOR FIGHTERS hoffen gegen die Red Devils Wernigerode auf zahlreiche Unterstützung und wollen erneut nach Punkten greifen.

Lukas Günther