Newsbeitrag

Bundesligateam verbucht einen Punkt am Doppelspieltag

Nach dem Heimspielauftakt am vergangenen Wochenende standen für das Bundesligateam der FLOOR FIGHTERS Chemnitz gleich zwei Spiele auf dem Programm.
Am Samstag traf das junge Team auf die Red Hocks Kaufering. Die Aufeinandertreffen der letzten Jahre, sowie die ersten Ergebnisse der laufenden Saison deuteten auf ein spannendes und enges Spiel hin. Die Chemnitzer verkrafteten die lange Anreise gut und starteten mit vielen guten Möglichkeiten in die Partie. Doch auch die bayrischen Gastgeber spielten gut und konnten frühzeitig in Führung gehen. In der neunten Spielminute glich Maximilian Schröder die Partie aus, doch Kaufering ging wenig später erneut in Führung und traf kurz vor dem ersten Seitenwechsel ein weiteres mal.
Im zweiten Drittel konnten die FLOOR FIGHTERS eine Überzahlsituation zum Anschlusstreffer nutzen und glichen fünf Minuten später in Unterzahl aus. Kurz vor dem Pausenpfiff konnten die Gastgeber den erneut starken Lukas Thieme im Tor der Chemnitzer überwinden.
Den besseren Start in das Schlussdrittel erwischten die Gastgeber. Sie nutzen zunächst eine Strafe der Chemnitzer für sich und erhöhten kurz darauf auf eine 6:3 Führung. Dem jungen Team der FLOOR FIGHTERS blieben nur knapp 15 Minuten, um den Rückstand aufzuholen. Die Mannschaft kreierte viele Chancen, scheiterte jedoch oft am Torhüter der Gastgeber oder an sich selbst. Mit dem 6:4 Anschlusstreffer setzte Jan Seipel sieben Minuten vor Schluss ein Ausrufezeichen an sein Team. Das Tor zeigte Wirkung und so konnte Gabriel Bonifacio direkt nachlegen. Zwei Minuten vor Schluss erhielten die Red Hocks eine Strafe und ermöglichten den Chemnitzern, noch mehr Druck ausüben zu können. Drei Sekunden vor Spielende gelang Tim Sigmund der erhoffte Ausgleich und somit ging die Partie in die Verlängerung. In dieser gelang es jedoch keinem Team, das Siegtor zu erzielen. So endete das dritte Spiel der Saison 6:6 und ein weiterer Punkt landete auf dem Konto der Chemnitzer.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht. Nachts um vier erreichte das Team Chemnitz und Nachmittags um vier standen die Jungs bereit zum Bully in der Messestadt Leipzig. Gegen den favorisierten Gastgeber, welcher alle drei bisherigen Saisonspiele gewinnen konnte, musste Trainer Sascha Franz auf einige seiner Spieler verzichten. Die verbliebenen zehn Feldspieler ließen sich zu Beginn der Partie jedoch keine Müdigkeit anmerken und zeigten ein starkes erstes Drittel. Paul Millard brachte die FLOOR FIGHTERS durch ein tolles Zusammenspiel mit Kapitän Hannes Langenstraß in Führung. Erst nach zehn Minuten traf der MFBC Leipzig und scheiterte zuvor häufig am Chemnitzer Schlussmann Kleo Bochmann, welcher sein Bundesligadebüt gab.
Den Gastgebern gelang es, mehr und mehr das Spiel zu kontrollieren und bis zur Pause mit 3:1 in Führung zu gehen. Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Leipziger ihre Klasse, ließen die müde werdenden Chemnitzer rennen und erhöhten auf 6:1. Als der MFBC einen Gang zurückschaltete trafen Hannes Langenstraß und Maximilian Schröder für Chemnitz, doch Leipzig entschied die Partie frühzeitig und legte ebenfalls zwei Treffer nach.
Im Schlussdrittel erzielte Neuzugang Milan Skopovy sein erstes Tor im Trikot der FLOOR FIGHTERS. Die Gastgeber spielten die Führung clever zu Ende und erhöhten mit sehenswerten Treffern auf 13:4.
Der Kapitän der Leipziger und ehemalige Spieler der FLOOR FIGHTERS, Erik Schuschwary, lobte zurecht die Leistung der Chemnitzer, welche trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine solide Leistung zeigten.

 

Lukas Günther