Newsbeitrag

SG Wernigerode/Chemnitz ärgern Weißenfels

Eine Woche vor dem Final4 Halbfinale gegen Grimma konnten unsere Damen in der SG mit Wernigerode noch einmal bei einem Regionalligaspiel gegen Weißenfels üben. Das Trainergespann aus Marcus Rosenthal und Gary Blume nutzte die Gelegenheit um noch einmal die Reihen durcheinanderzuwürfeln und neue Konstellationen auszuprobieren. In den neuen Reihen spielten nun vermehrt Chemnitzerinnen zusammen mit Wernigeröderinnen in Reihen statt wie bisher eine reine Wernigerode-Reihe und reine Chemnitz-Reihe.

Die Damen begannen durchweg sehr konzentriert und standen sehr gut in der Verteidigung. Auch nach vorn konnten einige Chancen erarbeitet werden und in der 11. Minute wurde dies mit einem Tor von Marie Suske durch Vorlage von Julia Pradel belohnt. Die Weißenfelserinnen bissen sich weiterhin an der Verteidigung der SG die Zähne aus und so endete das erste Drittel mit einem sehr sicheren 1:0.

Hoch motiviert ging es im zweiten Drittel weiter. Das starke Auftreten aus dem ersten Drittel konnte aufrechterhalten werden und nach einem Auswurf von Joyce Anna Böttcher auf Julia Pradel das zweite Tor der Partie für unsere SG erzielt werden. Weißenfels spielte nun sehr offensiv und störte unsere Damen bei jeglichem Spielaufbau. Kurz vor der zweiten Pause konnte Laura Neumann dann doch die SG-Verteidigung durchbrechen und zum 2:1 aufholen.

Im dritten Drittel sank dann merklich die Konzentration des zum großen Teil unerfahrenen Teams. Weißenfels konnte innerhalb kurzer Zeit dreimal einnetzen und auch Powerplay mit 6 Spielerinnen in den letzten Spielminuten konnte am Endstand 2:4 leider nichts mehr ändern.

 

Trotz der Niederlage zeigt dieses Spiel gegen die weitaus erfahreneren Weißenfelserinnen, dass die SG Wernigerode/Chemnitz sich nicht verstecken muss und am nächsten Samstag im Pokalhalbfinale in Berlin mit Selbstvertrauen auftreten kann. Das Spiel findet am 17.03.2018 14:00 statt und wird per Livestream auf www.playo.tv übertragen.