Newsbeitrag

Herzzerreißende Niederlage im Pokal

Pressemeldung:

Eine Reaktion auf die zuletzt enttäuschenden Ergebnisse wollte Coach Philipp Hamann sehen. Mit gerade einmal elf Spielern traten die FLOOR FIGHTERS die Reise nach Leipzig an. Die Mannschaft zeigte ihre bisher beste Saisonleistung. Sie musste sich jedoch trotz starken Einsatzes letztendlich mit 9:10 nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Von Beginn an nahmen die Chemnitzer das Heft in die Hand und gingen nach drei Minuten durch Tim Sigmund in Führung. Sie ließen nicht nach, erarbeiteten durch direktes Passspiel Chance um Chance, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. So kam es, wie es kommen musste – der MFBC glich aus. Chemnitz blieb das klar bessere Team und zeigte sich unbeeindruckt von Leipziger Anläufen auf das Gehäuse von FFC-Goalie Lukas Thieme. Entweder er oder ein Block der FLOOR FIGHTERS waren Endstation für den MFBC. Leipzig zog daraufhin eine Strafe, Chemnitz kombinierte schnell und so konnte Erik Schuschwary nach Querpass von Lucas Frommhold die Führung wieder herstellen. Zwei Tore der Leipziger fielen in kurzer Folge, was dem Spielverlauf nicht entsprach. Zum Gefallen der mitgereisten Fans sollte dies nicht lange so bleiben. Die FLOOR FIGHTERS spielten sich in einen Rausch. Aus unzähligen Kombinationen entstand eine verdiente 5:3 Pausenführung.

Der zweite Abschnitt gestaltete sich deutlich ausgeglichener: Leipzig hatte mehr Ballbesitz, Chemnitz konterte stark. Nach 38 gespielten Minuten stand es 7:7, wobei ein Tor des MFBC zu unrecht gegeben wurde: der Ball hatte die Torlinie noch nicht mit vollem Umfang überquert. Aufopferungsvoll warfen sich die Chemnitzer in jeden Schuss und gewannen Zweikampf um Zweikampf in ihrer eigenen Hälfte. Mit 9:9 retteten sie sich mal wieder in eine kräftezehrende Verlängerung.

Beide Teams hätten das Spiel für sich entscheiden können, doch die beiden Keeper und eine starke Unterzahl der FLOOR FIGHTERS mündeten im Penaltyschießen. Das Glück blieb dem MFBC aus Leipzig hold. Zwei Treffer standen Rasmus Hellströms Treffer für Chemnitz gegenüber.

Am Ende bleibt trotz Enttäuschung die Gewissheit, dass die junge Chemnitzer Mannschaft viel erreichen kann, wenn sie eine Topleistung abruft. Dies ist das Ziel am nächsten Sonntag: zum letzten Spiel der Hinrunde ist der Tabellenzweite TV Lilienthal in der Chemnitzer Schlossteichhalle zu Gast.

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