Newsbeitrag

Herbe Niederlage im Harz – Floor Fighters müssen sich 4:14 geschlagen geben

Mit viel Mut und voller Tatendrang reiste die junge Chemnitzer Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Wernigerode. Nachdem man 2 Drittel mithalten konnte, wurde man im Schlussabschnitt überrollt und gab sich schlichtweg auf.

Unglücklich begann das erste Drittel, als Nationalspieler Ramon Ibold auf das FFC- Gehäuse schlenzte, fälschte Youngster Lukas Günther unhaltbar ins eigene Tor ab. 0:1 hieß es also bereits in der 3. Spielminute.

Noch nicht so richtig im Spiel mussten die Floor Fighters ansehen, wie sich Wernigerode Chance um Chance erspielte und eine dieser nach 6 Minuten zum 2:0 nutze. Nur eine Minute später musste FFC- Schlussmann Marcus Rosenthal wieder hinter sich greifen, Vojta Krupicka konnte zum 3:0 erhöhen.

Sichtlich erstaunt versuchten der FFC sich wieder ins Spiel zu arbeiten, so war es Lukas Günther, der sich in der 16. Spielminute ein Herz fasste und einfach mal von der Mittellinie abzog. Der 3:1 Anschlusstreffer war gleichzeitig das erste Bundesligator des 17-Jährigen Nachwuchsakteurs.

Doch den gewünschten Umschwung brachte der Treffer nicht, konnte Wernigerode praktisch mit dem Gegenzug auf 4:1 stellen und so auch die Teams in die Kabine schickte.

Motiviert kamen die Floor Fighters nun aus der Pause und bereits nach 27 Sekunden war es Maximilian Schröder, der zum 2:4 aus Chemnitzer Sicht einnetzte. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.

So konnten die Red Devils auf 5:2 erhöhen, die im Powerplay nach einer Strafe von Paul Millard mit einem Mann mehr auf dem Feld waren, wieder war es Vojta Krupicka. Doch diesmal konnten die Chemnitzer schnell antworten, Moritz Götze konnte nach 31 gespielten Minuten den 2- Tore Abstand wieder herstellen.

Einfache Fehlpässe und  Stellungsfehler führten zu 2 weiteren Treffern für Wernigerode, bevor Philipp Hamann den 7:4 Pausenstand markierte.

Mit dem Willen das Spiel zu drehen gingen die Floor Fighters in den Schlussabschnitt, über welchen es letztlich leider nichts positives zu berichten gibt. 14:4 hieß der Endstand im Harz, die Chemnitzer wurden für jeden individuellen Fehler hart bestraft und letztendlich überrollt. Das finnische Duo der Harzer, Kyllönen und Kuittinen, steuerte 5 Punkte zum berechtigten und gleichzeitig auch deutlichen Sieg bei.

Es bleibt nicht viel zu sagen, die Chemnitzer Equipe muss nun die letzten 3 Spiele gewinnen, will man den Einzug in die Playoffs noch erreichen. Das die Truppe dazu im Stande ist, hat sie nicht nur im 2. Abschnitt gezeigt, sondern den gesamten Saisonverlauf über.

Am Samstag geht es gegen den TV Lilienthal, welcher auf Platz 2 liegend bereits für die Playoffs planen kann.

Die Floor Fighters hoffen am 19.03. um 18 Uhr auf zahlreiche Unterstützung. Zu beachten ist, dass das Spiel nicht in der Schlossteichhalle statt findet, sondern in der Sporthalle Jahnbaude am Kepler- Gymnasium. Auf Grund der begrenzten Platzanzahl ist ein ein zeitigeres Kommen angeraten.

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