Newsbeitrag

Widerspruch gegen Entscheid der VSK

Entgegen anders lautender Meldungen von Floorball Deutschland ist das Verfahren 005 SRO 2015 gegen die Floor Fighters Chemnitz weiterhin offen. Fristgerecht reichten die FLOOR FIGHTERS am vergangenen Freitag Widerspruch gegen das Urteil der Verbandsspruchkammer VSK vom 2.2.2016 beim geschäftsführenden Vorstand ein.

Konkret geht es um die Beurteilung des gemeldeten Schiedsrichterkontigents des Vereins für den Bundesligaspielbetrieb. Die geforderten vier Kontigentsschiedsrichter konnten von den FLOOR FIGHTERS nicht gemeldet werden. „Wir sind uns dessen vollkommen bewusst, dass wir – trotz größter Bemühungen – die geforderten Zahlen in den vergangenen Jahren nicht erfüllen konnten. Ich bin aber sehr optimistisch, dass dieses große Problem kurzfristig behoben werden kann. Mittlerweile besitzen wir 22 Schiedsrichter mit einer L-Lizenz und es ist davon auszugehen, dass der ein oder andere davon auch die höheren Lizenzen, die für die Bundesliga notwendig sind, anstrebt.“, so Vorstandsvorsitzender Georg Schmidt zur Schiedsrichtersituation im Verein. Dennoch gibt es Gründe gegen den im Raum stehenden 3-Punkte-Abzug vorzugehen. „Nachdem sich die VSK klar gegen Zusagen der RSK positioniert hat, können wir die angewandten Strafen so in den Ordnungen nicht wiederfinden. Geht es teils um sehr genaues Hinschauen bei Bagatellen gegenüber den Bundesligavereinen, so sei es nun auch gestattet, genau auf die bestehenden Ordnungen zu schauen.“ Konsequenterweise wurde daher nach der VSK die 2. Rechtsinstanz, der geschäftsführende Vorstand, angerufen, der nun den Entscheid der VSK zu überprüfen hat. Wann mit diesem zu rechnen ist, ist bislang nicht bekannt.

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