Newsbeitrag

3 Punkte Nicht mehr und nicht weniger – FFC mit Arbeitssieg in Halle

Es wurde das erwartete, hartumkämpfte Spiel bei den Saalebiber Halle. Die favorisierten Floor Fighters können auch dreckig gewinnen und holen mit dem 6:8 (3:3/2:1/1:4) wichtige 3 Punkte im Kampf um die Playoffs.
Die Chemnitzer erwischten einen Traumstart und konnten bereits nach 28 Sekunden durch Marvin Rosenthal in Führung gehen. Die Führung gab den Floor Fighters sofort Schwung und konnten einige Chancen im weiteren Verlauf kreieren.
Doch dann geschah das, was gegen tiefstehende Teams wie Halle nicht passieren darf. Die junge Mannschaft passte sich dem zerfahrenen Spiel nach und nach an und gaben so das Heft aus der Hand.
Etwas mehr als 2 Minuten dauerte es, dass die Hallenser mit 3:1 in Front lagen. Osterland, Rauch und Oberländer konnten sich zwischen der 6. Und der 9. Spielminute in den Spielberichtsbogen eintragen.
Nach dem Treffer zum 1:3 aus Chemnitzer Sicht sah sich Coach Oelmann gezwungen, das Momentum der Biber zu unterbrechen, um so Ruhe in das Team zu bringen.
Was folgte, waren die ersten Strafminuten auf beiden Seiten, die andeuteten in welche Richtung das Spiel ging. Insgesamt gab es 27 Strafminuten der beiden Teams, was fast die Hälfte der regulären Spielzeit einnimmt. Sicherlich ist so ein hitziges Spiel schwer zu leiten, jedoch verlor das erfahrene Schiedsrichterduo nach und nach die Kontrolle, was so nicht passieren darf.
In der 16. Spielminute war es Tuomo Manninen, der die Chemnitzer mit einem verwandelten Penalty wieder heranbring. Doch das war es dann doch noch nicht im ersten Spielabschnitt, Halles Eigentor brachte den Pausenstand 3:3 in der 19. Spielminute.
Das zerfahrene Spiel fuhr sich auch anfangs des 2. Drittels fort, den Chemnitzern fehlte die gewisse Grundordnung, was so auch den Spielfluss der FFC durchbrach.
Nach 25:11 Minuten war es wieder einmal Tuomo Manninen, die Lebensversicherung der Chemnitzer der die zwischenzeitliche Führung zum 4:3 bescherte. Diese konnte jedoch schon knapp 2 Minuten später durch Tim Oberländer egalisiert werden.
Strafen und noch mehr Strafen sollten das 2.Drittel bestimmen, gar eine 5-minütige Strafe wurde gegen den Chemnitzer Marvin Rosenthal ausgesprochen.
So war es in der 37. Spielminute Thomas Osterland, der für die Saalebiber aus Halle nach einer weiteren Strafe der Chemnitzer im Powerplay zum 5:4 einnetzte. Dies war gleichbedeutend der Pausenstand.
Es folgte die herbeigesehene Reaktion der Floor Fighters, die nach einigen Reihenänderungen ein starkes Schlussdrittel ablieferten. Hannes Langenstraß markierte in der 43. Spielminute den Ausgleich. Nach einer weiteren Strafe der Hallenser war es Franz Gindler, der mit seinem ersten Bundesligator nach Vorlage von Philipp Hamann im Powerplay zustach.
In der 50. Spielminute vollendete Allzweckwaffe Manninen seien Dreierpack und 3 Minuten später traf Laurin Busse nach Maximilian Schröders dritter Vorlage des Abends, zum vorentscheidenden Treffer zum 8:5 aus Chemnitzer Sicht.
Die Saalebiber sichtlich gefrustet wurden nun deutlich härter, doch das leicht überforderte Schiedsrichterpaar ließ das Spiel an der langen Leine laufen, die ihnen teilweise aus der Hand fiel.
In der 56. Minute konnte Vogel nochmal für Hoffnung der Gastgeber sorgen, jedoch spielten die jungen Chemnitzer nach weiteren Strafen der Hallenser souverän und landeten 3 wichtige Punkte im Kampf um die begehrten Playoffplätze.
Man muss eben auch mal 3 Punkte in der Art und Weise holen, am Ende der Saison fragt keiner mehr wie man die geholt hat. Jedoch bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, will man die kommenden Schlüsselspiele meistern.
Eines dieser 6-Punktespiele wartet am 13.02. in der Chemnitzer Schloßteichhalle, wo man auf den Tabellennachbarn aus Hamburg, den ETV Piranhhas trifft.

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