Ausgeschieden im Pokal - Floor Fighters scheitern an den Red Hocks Kaufering

Ausgeschieden im Pokal – Floor Fighters scheitern an den Red Hocks Kaufering

Das erste Drittel verschlafen, in der Folge nicht effektiv und am Ende ein wenig im Pech. So lässt sich der Sonntag des Bundesliga Teams der FLOOR FIGHTERS zusammen fassen. Das Chemnitzer Erstliga-Team scheiterte gegen die Red Hocks aus Kaufering und wird somit nicht weiter im Pokalwettbewerb vertreten sein.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Bayern. Kaufering stand tief, lauerte auf Konter und brachte vor allem über Kapitän Falkerberger stets Gefahr in Richtung Chemnitzer Tor. Die Hausherren im Gegenzug taten sich mit dem System des Gegners schwer, fanden im Aufbau wenig statt. Die besten Chancen verfehlten Manninen, Franze und der nach Verletzung zurück gekehrte Hamann in den ersten 20 Minuten denkbar knapp. Gerade der bisher treffsichere Finne wurde gekonnt zugestellt. Kaufering nutzte seine Chancen besser, zog auf 0:3 davon.

„Wir mussten in der Pause einiges ändern, haben darauf folgend mehr Chancen erarbeiten können und waren vor allem defensiv deutlich besser. Leider lief es im finalen Abschluss nicht so richtig. Solche Tage gibt es ärgerlicherlicher Weise auch. Wir werden uns mit den Analyse des Spiels auseinandersetzen und gestärkt am kommenden Wochenende nach Kaufering reisen“, resümierte Coach Radünz.

Den deutliche Worten vom Trainer folgend, rissen die Männer des FFC das Spiel nun an sich. Große Chancen wurden vor allem um das Gespann Manninen/Franze/Hamann erspielt, blieben jedoch bis zur 30. Spielminute ungenutzt. Ein langer Ball von Kapitän Franz in die Mitte auf Manninen legte jener direkt nach außen auf Hamann. Dieser schloss ab und versenkte den Ball im langen, unteren Eck. Weitere Highlights waren bis Ende des Drittel jedoch nicht zu verzeichnen.

Mit Beginn des letzten Abschnitts blieb Chemnitz weiterhin am Drücker, konnte aber auch hier seine Vielzahl an Torgelegenheiten nicht nutzen. Erst in der 46. Minuten wussten Manninen und Franze einen Aussetzer der Gästeverteidigung geistesgegenwärtig zu nutzen und stellten den Anschluss zum 2:3 her. Doch Kaufering brauchte keine 40 Sekunden um zurück zu schlagen. Rosenthal parierte erst einen Distanzschuss, dann per Hechtsprung zur Gegenseite den Nachschuss, konnte aber beim nochmaligen Versuch nichts mehr machen. Seine Emotionen und der Ärger über seine Vorderleute kochten mit dem 2:4 über, er trat gegen das Tor und die Schiedsrichter schickten ihn folgerichtig für zehn Minuten auf die Strafbank. Die Partie war für Rosenthal somit beendet und Ersatzmann Larkela musste sich umziehen und den Posten zwischen den Pfosten einnehmen. Ändern an der Pokalniederlage konnte aber auch dieser nichts mehr. Kaufering erhöhte auf 2:5 Endstand und Chemnitz verabschiedet sich aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb.

Nun heißt es das Spiel aufzuarbeiten und die richtigen Schlüsse zu ziehen, denn bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Ligaspiel an. Der Weg führt die FLOOR FIGHTERS ironischer Weise nach Bayern, zu den Red Hocks Kaufering.

 

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